WERTE UND RECHTE IN ZEITEN DER KRISE

Eine internationale Tagung des Instituts für Axiologische Forschungen

VALUES AND RIGHTS IN A TIME OF CRISIS

An International Conference of the Institute for Axiological Research

(14. – 15. Juni 2012)

 

14. Juni 2012

18:00-18:15   Begrüßung 

Moderation: Michel Scheffel

18:15-19:00  Yvanka Raynova: Zur Auslegung der Krise in der phänomenologisch-hermeneutischen Werttheorie

19:00-19:30  Diskussion  

20:00-22:30  Empfang 

 

15. Juni 2012

Moderation:   Yvanka Raynova

10:00-10:45  Susanne Moser: Ökonomische Werte und moralische Werte 

10:45-11:00 Diskussion

11:00-11:45 Helga Huber: Krise und Wertekrise

11:45:12:00 Diskussion

12:00-14:00    Mittagspause

 

Moderation:  Susanne Moser

14:00-14:45 Tatyana Batuleva: Universal rights and values in particular crisis situations

14:45-15:00 Diskussion  

15:00-15:45 Claus Thiel:  Between changing values and fundamental rights

15:45-16:00 Diskussion

16:00-16:30 Kaffeepause

16:30-17:15 Abschließende Diskussion / Final Discussion

 

 

WERTEWANDEL? - EUROPAS WERTE IM WANDEL DER ZEIT

Eine Tagung des Instituts für Axiologische Forschungen anlässlich seines 10. Jubiläums in Kooperation mit der VH Hietzing, Projektpartnerin des Europäischen Projektes SuVal - "Separating and Unifying Values: Trails of West-Eastern Values. Was uns trennt und was uns eint" (Sa 21.11.2009, 14-19 Uhr)

Werte sind Maßstäbe für unser Denken und Handeln, sowohl im persönlichen als auch im gesellschaftlichen Leben. Auch wenn wir ständig Ereignisse und Situationen sowie andere Menschen bewerten, sind wir uns dessen nicht immer bewusst. Oft kommt erst anhand von Konflikten zum Vorschein, was uns wirklich wichtig ist, welchen Werten wir folgen. Diese Werte unterliegen allerdings einem Wandel, nicht nur zwischen Generationen, sondern auch innerhalb von Gesellschaften und Kulturen. Werte haben die Eigenschaft sowohl zu verbinden und eine Gemeinschaftszugehörigkeit herzustellen, als auch zu trennen, indem sie Ausschlüsse produzieren.

Ziel der Tagung ist es, die Verschränkung zwischen gesellschaftlichen und persönlichen Werten im heutigen Europa aufzuzeigen. Was sind Werte überhaupt, welche Rolle spielen sie in unserem Leben und wie hat sich das Werteverständnis in Europa entwickelt.

Tagungsprogramm:

• Vortrag von Prof.in Dr.in Yvanka Raynova: Werte im Wandel: Über verbindende und trennende Werte im heutigen Europa.

• Ergebnis der Umfrage „Werte wählen“

• Vortrag Dr.in Susanne Moser: Von den Menschenrechten zu den Europäischen Grundwerten

• Diskussion zur Ausstellung des Fotoklubs Meidling: „Die Blumen des Guten“

• Podiumsdiskussion

 

 Das Programm im Kontext des EU-Projektes SuVal als Flyer

 

  

RIGHTS AND VALUES IN EXPANDING EUROPE: 

A MUTUAL ENRICHMENT THROUGH DIFFERENT TRADITIONS

An International Conference organized by:

The Goethe Institut - Sofia

Institut für Axiologische Forschungen – Wien

Italian Culture Institute - Sofia 

The Sofia University - Graduate Programm in Philosophy Taught in English

 (3.-4. June, Sofia University, 2006)

 

 

 

PROGRAMM

Einbick über den Verlauf der Konferenz gibt der BERICHT

von Dr. Susanne Moser

   

  Jean-Paul Sartre, kritischer Denker 'moderner Zeiten'

Internationale Konferenz zum 100. Geburtstag von Jean-Paul Sartre (1905-1980)

 

organisiert vom

Institut für Axiologische Forschungen

in Kooperation mit der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien

 

Zeit: 2. bis 4. Juni 2005, 10:00-18:00 Uhr

Ort: Universität Wien, Kleiner Festsaal

Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

 TeilnehmerInnen: Prof. Dr. Michel Rybalka, Prof. Dr. François Noudelmann, Prof. Dr. Christina Howells,Prof. Dr. Peter Kampits, Prof. Dr. Yvanka B. Raynova, Prof. Dr. Alfredo Gomez-Muller, Prof. Dr. Thomas Flynn, Prof. Dr. Peter Caws, Prof. Dr. Bernhard Waldenfels, Prof. Dr. Raul Fornet-Betancourt, Prof. Dr. Erik Vogt, Dr. Susanne Moser

 Konzept und wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Yvanka B. Raynova

 

 

Ziel der Veranstaltung ist es, die doppelte Reichweite von Sartres kritischem Denken hervorzuheben: zum einen in Hinsicht auf die Rolle, die es für "seine" Zeit gespielt hatte, zum anderen in Hinsicht auf die Bedeutung für die "unsrige". Aus dieser Perspektive soll, erstens, Sartres kritischer Beitrag in seinen Diskussionen mit Zeitgenossen sowie den Repräsentanten der verschiedensten Strömungen wie Phänomenologie, Hermeneutik und (Post)Strukturalismus erörtert werden, zweitens, die mannigfaltige Rezeption des Sartreschen Werks nachvollzogen, und drittens, bestimmte Prämissen seines Denkens, die Lösungsansätze zu aktuellen philosophischen und sozialpolitischen Fragestellungen liefern könnten sichtbar gemacht werden. Speziell berücksichtigt werden die axiologischen Aspekte seines Werks, wie z.B. die Thematisierung der Freiheit als Grundlage und Ziel der Ethik, das Problem der Anerkennung des Anderen, die Werteproblematik im Kontext der Humanismusdebatten usw. Dabei werden nicht nur Sartres Hauptwerke, sondern auch weniger bekannte Texte und posthume Werke analysiert. Sartres Auffassung der Tätigkeit des engagierten Intellektuellen als einer Art "Schreiben für seine Zeit" zieht die Aufgabe nach sich den Begriff der "temps modernes" mit dem er sowohl seine Epoche als auch die von ihm mitbegründete Zeitschrift bezeichnete, näher zu betrachten. In diesem Kontext wird der Frage nachgegangen, inwiefern Sartres Kritik der Moderne ihn als Vorläufer postmoderner Theorien erscheinen lässt.

 

Vollständiges PROGRAMM der Konferenz (PDF).

  

 Philosophie, Interpretation, Verantwortung: 

Phänomenologische und hermeneutische Perspektiven

Eine Internationale Konferenz veranstaltet von:

 

dem Bulgarischen Zentrum für Phänomenologie des Instituts für Philosophie an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften

und dem Institut für Axiologische Forschungen, Wien

Mit de Unterstützung vom 

Open Society Institut - Sofia

Gothe-Institut Sofia

OSI Sofia

Österreichische Botschaft in Sofia

23-25 September 2004, Goethe-Institut Sofia

Die Konferenzsprache ist Deutsch mit Simultanübersetzung ins Bulgarische.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Yvanka B. Raynova

 TeilnehmerInnen: Philip Buckley (Montreal), Artur Boelderl (Linz), Lukas M. Vosicky (Wien), Dmitri Ginev (Sofia), Dimitar Denkov (Sofia), Domenico Jervolino (Rom/Neapel), Enrique Dussel (Mexiko), Peter Kampits (Wien), Antje Kapust (Bochum), Hans-Peter Krüger (Potsdam), Javier San Martin (Madrid), Susanne Moser (Wien), Dethlef Thiel (Wiesbaden) 

 

Ziel der Konferenz ist es die Verantwortungsproblematik, die seit Husserl einen zentralen Platz in der Phänomenologie einnimmt, aus der Perspektive der Gegenwart erneut zu thematisieren. Außer einer Neulektüre der "Klassiker" der Phänomenologie und der Hermeneutik hinsichtlich ihrer verschiedenen Verantwortungskonzepte werden auch diverse aktuelle Fragen zur Diskussion gestellt wie z. B.: Inwiefern verweist die Philosophie durch Interpretation auf das denkende und handelnde Subjekt bzw. auf Wahl, Engagement, Verantwortung? Ist Interpretation nur "Interpretationssache"? Inwiefern hat sie mit Macht und Machtdiskursen zu tun? Worin besteht die Verantwortung des Philosophen als Zeuge seiner Zeit und inwiefern kann er sich dieser entziehen? Wie werden Mythen und Ausschlüsse durch Interpretationen produziert und wie soll man damit umgehen? Kann die hermeneutische Phänomenologie als Vermittlung in Konfliktsituationen fungieren? Welche Spannungen oder/und Verbindungen gibt es zwischen den Perspektiven der Phänomenologie und den Ansätzen der Diskursethik, der multikulturellen Philosophie, der Philosophie der Befreiung, des Feminismus, des Postmodernismus?

Begrüßungsrede von S.E. Dr. Karl Diem

Vollständiges Programm (PDF)